Über uns

Wir servieren nicht nur Kaffee. Wir schreiben auch die Geschichte dahinter.
Pura Vida Team

Im November 2024 haben wir unsere Türen geöffnet – mit gutem Kaffee, großer Überzeugung und einer einfachen Idee: Orte können Menschen prägen.

Von Anfang an war es unser Wunsch, einen Ort zu schaffen, in den man gerne hereinkommt – und dessen Verlassen mit einem Gefühl von Bedeutung verbunden ist. Einen Ort mit niedriger Schwelle, an dem sich Gespräche ganz natürlich entwickeln, Fremde zu Bekannten werden und kleine Momente eine größere Bedeutung bekommen, als man erwartet hätte. Ein Ort an dem Jesus im Mittelpunkt ist.

Uns ist wichtig, was in deiner Tasse ist. Aber noch wichtiger ist uns, was drum herum passiert. Denn manchmal ist Kaffee einfach nur Kaffee. Und manchmal schafft er etwas Größeres als den Moment. Manchmal legt er sogar den ersten Stein.

Slideshow

Unser Kaffee beginnt nicht in einem Lagerhaus.
Er beginnt auf unserer eigenen Farm.

Wir bauen ihn selbst an – von der Pflanze bis zur Ernte, von der Verarbeitung bis zum Export. Dazwischen gibt es keine versteckten Instanzen. Nur eine kontinuierliche Verantwortung, von Anfang bis Ende.

Transparenz ist für uns kein Label. Sie ist Nähe. Unser Team in Costa Rica ist kein entfernter Partner – wir sind ein Team. Wenn Mitglieder unseres Berliner Teams zur Erntezeit zurückkehren, leben wir gemeinsam auf der Farm, umgeben von den Pflanzen. Wir arbeiten Seite an Seite auf den Feldern. Und was wir noch nicht wissen, lernen wir. Von benachbarten Bauern und lokalen Kaffeeinstituten, die diese Region seit Generationen prägen.

Den Prozess selbst in der Hand zu haben bedeutet auch, präsent zu bleiben, wenn Dinge ungewiss sind. Das Wetter ändert sich. Ernten schwanken. Märkte bewegen sich. Und anstatt das weiterzugeben, meistern wir es gemeinsam.

Kaffee, der den Grundstein legt

Als wir begannen, auf der Farm zu arbeiten, sahen wir etwas, das wir nicht ignorieren konnten.

Während der Erntezeit arbeiten beide Elternteile auf den Feldern. Mangels eines sicheren Ortes, an den sie gehen könnten, kommen viele Kinder einfach mit. Und sobald sie stark genug sind, fangen auch sie an zu arbeiten – sie tragen Kaffeesäcke, bewegen sich über steile Hänge und stehen stundenlang in der Hitze und Sonne. In dieser Region ist Kinderarbeit nichts Ungewöhnliches. Sie ist normal.

Das konnten wir nicht akzeptieren. Nicht als Christen aber auch nicht als Sozialwerk.

Also haben wir beschlossen, das zu ändern, was wir ändern konnten. Wir bauen einen Kindergarten – einen sicheren, betreuten Ort während der Erntezeit. Einen Ort, an dem Kinder geschützt und gefördert werden und einfach Kinder sein dürfen.

Jeder verkaufte Packung. Jede ausgeschenkte Tasse. All das bringt das Projekt voran. Stein für Stein. Mit jedem Kauf erwirbst du nicht nur Kaffee – du stärkst eine andere Welt. Eine, die Risiko durch Sicherheit ersetzt und kurzfristige Not durch langfristige Chancen.

Manchmal ist Kaffee einfach nur Kaffee.
Aber manchmal verschiebt er die Grenzen des Normalen.